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	<title>Sascha Boelcke &#8211; Teilzeitautor &#8211;</title>
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	<title>Sascha Boelcke &#8211; Teilzeitautor &#8211;</title>
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		<title>2026, here I come!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha Boelcke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 20:42:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projektupdates]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibprojekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es wird mal wieder Zeit für ein kleines Update, aber diesmal nicht nur zum Stand des aktuellen Projekts, sondern auch darüber hinaus! Das neue Jahr 2026 ist jetzt gute drei Wochen alt und ich bin fleißig gewesen. Gut, weniger fleißig tatsächlich als ich geplant hatte zu sein, aber ihr wisst ja: Kein Plan überlebt die [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Es wird mal wieder Zeit für ein kleines Update, aber diesmal nicht nur zum Stand des aktuellen Projekts, sondern auch darüber hinaus! Das neue Jahr 2026 ist jetzt gute drei Wochen alt und ich bin fleißig gewesen. Gut, weniger fleißig tatsächlich als ich geplant hatte zu sein, aber ihr wisst ja: Kein Plan überlebt die erste Begegnung mit dem Feind. Oder in diesem Fall mit der Realität. Aber alles der Reihe nach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit meinem letzten <a href="https://saschaboelcke.de/schreibupdate-oktober-2025/">Schreib-Update</a> sind jetzt etwas mehr als zwei Monate vergangen. Da hatte ich noch geschrieben, dass ich bei etwa 32.000 Wörter stehe. Ich war echt zufrieden mit dem, was ich erreicht hatte. Aber ich war noch nicht fertig mit dem Manuskript. Nicht mal mit dem ersten Entwurf. Leider hatte ich in der Zwischenzeit nicht viel mehr geschrieben, die Gründe findet ihr in dem anderen Artikel. Geändert hat sich leider wenig, aber naja. Plan und Realität. Ich hatte geplant, bis Ende Januar oder Anfang Februar fertig zu werden, aber das wird auf keinen Fall mehr etwas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber dann kam Weihnachten und ein wundervolles Event in Kiel. Gespräche mit anderen Autoren und Autorinnen haben mir die Motivation gegeben, wieder voll durchzustarten und abgesehen von einer kleinen Pause zwischen den Tagen hab ich das auch geschafft! Vor ein paar Tagen habe ich einen <a href="https://www.instagram.com/teilzeitautor/p/DTvQDajDJAd/">Post bei Instagram</a> veröffentlicht. Dort hatte ich stolz berichtet, dass das Projekt jetzt auf gut 51.000 Wörter angewachsen ist. Mittlerweile sind es fast 59.000 Wörter! Meine eigene Deadline ist auf Ende Februar 2026 gesetzt und ich muss noch ein bisschen aufholen, um das zu packen, aber ich bin zuversichtlich!</p>



<h3 class="wp-block-heading">2026, let&#8217;s go!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich werde also voraussichtlich bald mit dem aktuellen Projekt fertig. Das muss ich aber noch überarbeiten, das ist klar. Dafür brauche ich noch Feedback von Testlesern, aber auch das läuft. Ich werde also dieses Jahr ein fertiges Manuskript in den Händen halten können. Und damit werde ich auch weitermachen! Aktuell bin ich auf der Suche nach passenden Verlagen und auch passenden Agenturen. Der Buchmarkt ist komplex genug, um das nicht völlig alleine angehen zu wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber nebenher werde ich auf jeden Fall auch noch andere Projekte angehen. Ihr erfahrt dann hier mehr, aber im Hintergrund laufen schon Recherchearbeiten und Planungen. Aber noch ist da nichts draus geworden, was präsentabel genug wäre. Für diesen Blog habe ich auch noch einiges geplant, etwa ganz allgemeine Schreibtipps für euch da draußen. Und wenn das gut läuft und alle anderen Projekte klappen und nicht zu viel Zeit fressen, dann würde ich mich gerne auch an einem YouTube-Kanal versuchen. Aber das dauert noch und ich brauche besseres Equipment dafür. Ihr erfahrt dann aber hier und auf meinen anderen Kanälen mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr seht, für 2026 habe ich mir einiges vorgenommen. Aber ich glaube, dass das alles im Rahmen des Möglichen ist. Ich hoffe, ihr begleitet mich auf meiner Reise. Ich freu mich auf alles, was kommt, und hoffe, dass ich von euch höre!</p>
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		<title>Schreibübung 5: Versteck (aus Schreiben gegen die Zeit)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha Boelcke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 15:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibübung]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[SGZ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>60 Minuten können sich wie Kaugummi hinziehen oder aber am Ende etwas zu knapp werden. Zu knapp wurde es bei mir damals bei der Schreibübung mit dem Stichwort &#8222;Versteck&#8220;. Ich hätte damit nicht rechnen können, aber es hat wohl zu dem Zeitpunkt einen Nerv bei mir getroffen. Die Worte schossen aus mir heraus, die Tastatur [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">60 Minuten können sich wie Kaugummi hinziehen oder aber am Ende etwas zu knapp werden. Zu knapp wurde es bei mir damals bei der Schreibübung mit dem Stichwort &#8222;Versteck&#8220;. Ich hätte damit nicht rechnen können, aber es hat wohl zu dem Zeitpunkt einen Nerv bei mir getroffen. Die Worte schossen aus mir heraus, die Tastatur glühte, die weißen Teile des (digitalen) Blattes verschwanden nach und nach. So will man das als Autor doch eigentlich immer haben, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider ist es nicht immer so einfach, die Worte zu Papier zu bringen. Es gibt Tage, manchmal auch Wochen, da fällt es schwer, einen sinnvollen Satz zu erschaffen, der erstens genau das aussagt, was man möchte, und der zweitens sich auch noch wunderbar an die anderen Sätze anfügt und nicht wie ein Fremdkörper wirkt. Das ist der Moment, in dem man sich auch selbst in ein Versteck zurückziehen möchte, bis der Zustand vorbei ist. Wenn das mal so einfach wäre, dann könnten wir alle unsere Schreibblockaden aussitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das ist nicht so einfach, denn auch in einem Versteck wird man die Blockade nicht los, man nimmt sie mit sich. Was dagegen helfen kann, sind Übungen, um in einen Flow zu kommen, in dem man gute Sätze am Ende produzieren wird, wenn die richtig schlechten Sätze raus sind. Deswegen mag ich Schreibübungen so sehr. Und jetzt gerade, als ich diese Zeilen hier schreibe (was nicht gleichzusetzen ist mit dem Datum der Veröffentlichung des Posts), weiß ich, dass ich wieder öfter Übungen machen sollte. Mir fehlt der Flow.</p>



<pre class="wp-block-preformatted has-ast-global-color-7-background-color has-background" style="line-height:1"><strong>Was ist die Schreibübung "Schreiben gegen die Zeit"?</strong><br>Die Schreibübung entstammt dem <a href="http://www.schreib-forum.de">Schreib-Forum</a> und ist eine wöchentliche Challenge. Jedes Mal geht es darum, innerhalb von 60 Minuten einen Text zu einem vorgegebenen Begriff zu verfassen. Die Textgattung ist dabei egal, es geht einfach um freies Assoziieren und "einfach mal zu schreiben anfangen". Es geht nicht um druckreife Texte, das Werk soll nur abgeschlossen sein. Das vorgegebene Stichwort muss auch nicht wortwörtlich im Text erscheinen.</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich aber über die Ergebnisse vergangener Übungen drüber schaue, dann weiß ich zumindest, dass ich es kann, wenn es drauf ankommt! Schreibblockaden können schnell eine Art Dämon werden, der einen dann davon abhält, es überhaupt nur zu versuchen. Dieser Dämon kommt aus seinem Versteck, nimmt eure Kreativität und tu so, als hätte es sie nie gegeben. Hört nicht auf ihn! Lasst ihn aus dem Versteck kommen und sagt ihm, dass er gleich wieder gehen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein kleiner Disclaimer noch an der Stelle: Ja, ich hab in der Zeit, als die Geschichte entstand, viel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Tribute_von_Panem">Hunger Games</a> gelesen. Und das merkt man auch, das ist mir wohl bewusst. Aber ich finde es nicht mal tragisch, denn am Ende ist das eine Schreibübung, mit der ich versucht habe, meinen Schreibstil zu verbessern. Und wenn das Trope &#8222;Retelling&#8220; existieren kann, dann kann ich auch für Texte, die niemals veröffentlicht werden sollen (im herkömmlichen Sinn), Inspiration so nehmen und etwas eigenes schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seid mir also bitte nicht böse, wenn ihr euch etwas anderes erhofft haben solltet. Lasst mir aber gerne einen Kommentar mit euren Gedanken zu dem Thema da, wenn ihr möchtet. Wäre euch vielleicht ein besseres Versteck für die beiden Figuren eingefallen?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Jagd nach einem Versteck</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><em>BUMM! Die Jagd war eröffnet. Ganz im Sinne der Spiele wurde den Gejagten ein gewisser Vorsprung gewährt, aber alle wussten, dass mit dem Startschuss ohnehin ihr letztes Stündlein geschlagen hatte. Niemand überlebte das große Finale, diese absurd unmenschliche Darbietung gesellschaftlicher Abgründe. Jake hatte sich frühzeitig mit Alicia verständigt, dass sie es drauf ankommen lassen wollten, dass sie die Zeit vollends ausnutzen wollten, bis die Jäger ihres Spiels überdrüssig waren. Vielleicht wäre das ihre einzige Chance zu überleben. Aber wäre das, was danach kommt, denn überhaupt Leben?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Das spielt keine Rolle“, dachte Jake und rannte weiter in den Wald hinein, dicht hinter Alicia. Sie war schon immer schneller als er, schneller als die meisten anderen Menschen. Er war ihr in keinem Fall ebenbürtig, nicht in dieser Hinsicht. Aber er wusste, wie die Jäger tickten, er hatte es gelernt, bevor er von ihnen abgefallen war. Dass er jetzt auf der anderen Seite des Spiels stand, war nur die gerechte Strafe für seine Fehler – zumindest in den Augen der Jäger. In seinen Augen war es die größte Ungerechtigkeit, die man hätte erleben können.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Alicia sah sich nach ihm um, er zuckte unmerklich mit dem Kopf nach rechts, um ihr zu signalisieren, dass sie dort bessere Chancen hätten. Dort lag der See, dort konnten sie Verstecke finden. Im gleichen Moment sahen sich beiden nach den übrigen Gejagten um, keiner von ihnen war in ihrer Nähe, aber das hieß nicht, dass sie sie nicht beobachten würden. Jeder kannte Jakes Geschichte, jeder wusste, dass er vielleicht die besten Chancen in diesem Spiel hatte.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hundert Meter weiter, zweihundert Meter weiter. Sie liefen und schlugen Haken um die Bäume, rannten durch das Unterholz. Dann plötzlich standen sie auf einer Lichtung. Jake lauschte in den Wald hinein, aber er konnte nichts hören außer der erschreckend lauten Mischung aus Wind und dem Rauschen seines Blutes. Er legte seinen Finger an die Lippen, als Alicia ihn ansah. Der Boden war weich, das würde sie verraten.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Komm langsam in deinen eigenen Fußspuren zurück zu mir“, sagte er mit gedämpfter Stimme. Alicia tat genau das. Sie vertraute ihm und seinen Fähigkeiten. Vor allem aber vertraute sie seinem Wissen um diesen Wald, den die Jäger auch für Trainingszwecke nutzten. Ein unfairer Vorteil, das wussten alle, aber ihm Rahmen des Spiels war das vollkommen irrelevant.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Alicia stand nun einen Schritt von Jake entfernt, als der auf eine Lücke im Gebüsch zeigte. „Da müssen wir rein, aber pass auf, dass du keine Spuren hinterlässt. Wir werden jetzt langsamer unterwegs sein, aber abseits der Pfade und damit hoffentlich lange genug außerhalb der Reichweite der Jäger.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Mit einem leichten Sprung war Jake zwischen den Büschen verschwunden, die er mit den Beinen kaum berührt hatte. Alicia tat es ihm gleich und gemeinsam machten sie sich geduckt und teilweise schleichend auf den Weg durch das Unterholz. Das Rauschen in seinen Ohren wich langsam dem Rauschen der Blätter und Jake konnte sich zumindest vorerst sicher sein, dass niemand ihnen folgte, weder Jäger noch andere Gejagte.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ist es noch weit?“, fragte Alicia flüsternd. „Wir können doch einfach hier bleiben, sie finden uns bestimmt nicht.“ Jake sah sich um, sie waren mitten im Wald, die hohen Bäume ließen nur wenig Licht durch. Das Unterholz hier war sehr dicht, aber wegen des wenigen Lichts nicht sonderlich hoch.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Nein, hier wären wir wie auf dem Präsentierteller, wenn sie sich nur ein bisschen tiefer in den Wald wagen. Und das werden sie tun, glaub mir. Darauf sind sie trainiert. Der Instinkt sagt dir zwar, du könntest hier sicher sein, aber das wissen sie auch ganz genau. Und deswegen suchen dich die Jäger genau hier. Wir müssen weiter.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ohne weitere Debatte drehte sich Jake wieder um ging noch tiefer in den Wald. Er blieb erst stehen, als in der Ferne zwischen Bäumen mehr Licht zu erkennen war. Sie hatten ihr Ziel fast erreicht, der See lag hinter der Waldgrenze. „Wir sind gleich da. Aber wenn wir den Wald verlassen, dann müssen wir trotzdem noch auf unsere Spuren achten. Hier drin ist die Dunkelheit der entscheidende Vorteil, aber da draußen ist der Boden sandig und weich und sie würden uns sofort folgen können. Wenn wir am Waldrand sind, dann sehen wir weiter.“ Alicia nickte, obwohl sie nicht verstand, welche Optionen ihnen bleiben sollten.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Am Waldrand angekommen wäre sie beinahe in Jake hineingerannt, weil der plötzlich stehengeblieben war. „Es ist wunderschön“, sagte sie sehr zur Verwunderung von Jake. Der blickte sie irritiert an, sah dann zum See und erkannte, dass sie Recht hatte. Vor ihnen erstreckte sich das klare Nass dieses namenlosen Gewässers, die Strahlen der untergehenden Sonne brachen sich darauf. Nur eine Sache störte den Anblick und das war der meterhohe Zaun, der einmal quer durch den See verlief und dafür sorgte, dass die Gejagten das Areal nicht verlassen und dass die Jäger ihre Beute auch finden konnten.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Beinahe hätte Jake vergessen, weswegen sie überhaupt hier waren, so sehr verlor er sich in Alicias Augen, in denen sich das Schauspiel auf dem Wasser widerspiegelte. Dann durchfuhr es ihn, sie brauchten ein Versteck. Schnell!</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ja, ist es, aber wir müssen weiter. Bleib kurz hier“, sagte er und ging zu einem der hohen Bäume. An dessen Fuß fand er, was er gesucht hatte: einen herabgefallenen Ast mit feiner Verzweigung und sogar ein paar wenigen verbliebenen Blättern. Mit diesem Hilfsmittel in der Hand ging er zu Alicia zurück, die ihren Blick immer noch auf den See gerichtet hatte.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„So“, sagte Jake und warf den Ast auf den sandigen Boden vor ihnen, „das können sie ruhig finden, wenn sie uns suchen. Kommst du? Wir verstecken uns jetzt und warten, was passiert.“ Jake dreht sich um und ging zu dem gleichen Baum zurück, an dem er eben den Ast gefunden hatte und sah sich um. Er hatte darauf gehofft, nicht zu lange suchen zu müssen und wurde tatsächlich von den Göttern belohnt. Nur ein paar Meter weiter fand er sein Ziel und steuerte direkt drauf zu.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Hier, wir klettern hier hoch“, sagte er und machte sich bereit Alicia nach oben zu helfen. Sie war kleiner als er und konnte den nächsten Ast nicht alleine erreichen. Er dagegen war auf sowas Ähnliches trainiert worden.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Da oben sollen wir warten? Das soll funktionieren?“ – „Ja, Jäger schauen immer nur nach Spuren am Boden und wenn sie den Ast finden, werden sie denken, dass wir mit so einem unsere Spuren im Sand verwischt hätten. Dann sind sie voll fokussiert auf den See.“ – „Bei allen Göttern, ich hoffe, du hast Recht“, sagte Alicia und sah den Baum hoch.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dann sprang sie, zur absoluten Überraschung von Jake direkt an den Baumstamm, machte einen weiteren Schritt am Stamm, stieß sich ab und ergriff den dicken Ast über ihr. Alicia zog sich nach oben und begann weiterzuklettern. Jake stand weiterhin als Aufstiegshilfe bereit und traute seinen Augen kaum. „Das ist perfekt. Sie ist perfekt“, dachte er, während er seine Hände wieder herunternahm. „Kommst du jetzt?“ fragte Alicia von oben.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://saschaboelcke.de/versteck-schreibuebung-5-aus-schreiben-gegen-die-zeit/">Schreibübung 5: Versteck (aus Schreiben gegen die Zeit)</a> erschien zuerst auf <a href="https://saschaboelcke.de">Sascha Boelcke - Teilzeitautor -</a>.</p>
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		<title>Mein Scheibupdate im Oktober 2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha Boelcke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projektupdates]]></category>
		<category><![CDATA[Autorenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibupdate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich könnte ich diesen Beitrag kurz halten, denn leider kam ich nicht so wirklich vorwärts. Um nicht zu sagen: Ich kam gar nicht vorwärts. Es gibt einfach Zeiten, das muss ich so klar sagen, in denen schreiben für mich fast unmöglich ist. Das kann auch ganz verschiedene Gründe haben und einige davon möchte ich euch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://saschaboelcke.de/schreibupdate-oktober-2025/">Mein Scheibupdate im Oktober 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://saschaboelcke.de">Sascha Boelcke - Teilzeitautor -</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich könnte ich diesen Beitrag kurz halten, denn leider kam ich nicht so wirklich vorwärts. Um nicht zu sagen: Ich kam gar nicht vorwärts. Es gibt einfach Zeiten, das muss ich so klar sagen, in denen schreiben für mich fast unmöglich ist. Das kann auch ganz verschiedene Gründe haben und einige davon möchte ich euch hier erzählen. Aber vorher fasse ich das Schreibupdate mal in Zahlen zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte am 28.06.2025 angefangen mit meinem <a href="https://www.saschaboelcke.de/schreibprojekt-2025">aktuellen Projekt</a> und kam dann auch einigermaßen gut voran. Es gab ein paar kurze Unterbrechungen, aber bis etwa Ende August war ich nahezu täglich dabei. Ich hatte mich dann einige Tage um diese Website gekümmert, die ich am 01.09. (wieder) gestartet hatte, aber ich kam dann irgendwie nicht wieder rein. Seit Anfang September ist nahezu nichts passiert. Bis jetzt steht das Projekt aber bei gut 32.000 Wörtern bzw. 200.000 Zeichen. Der erste Akt ist bis auf eine Szene vollständig und wurde in Teilen auch bereits Testlesern gegeben, dazu sind ein paar kleine Teile späterer Kapitel auch fertig. Insgesamt bereits 141 Normseiten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="883" src="https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/08/screenshot_20250827_082310_gallery1711260777922427254.jpg?resize=1024%2C883&#038;ssl=1" alt="Das Bild eines Laptops mit einem neuen Projekt. Der Laptop steht auf einem großen Tisch und ist umgeben von anderen Dingen. Zusammen ergibt sich das Bild eines Arbeitsplatzes." class="wp-image-298" srcset="https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/08/screenshot_20250827_082310_gallery1711260777922427254.jpg?resize=1024%2C883&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/08/screenshot_20250827_082310_gallery1711260777922427254.jpg?resize=197%2C170&amp;ssl=1 197w, https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/08/screenshot_20250827_082310_gallery1711260777922427254.jpg?resize=768%2C662&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/08/screenshot_20250827_082310_gallery1711260777922427254.jpg?w=1080&amp;ssl=1 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe zwar lange nicht weitergemacht, aber bin durchaus sehr zufrieden mit dem, was ich geschafft habe. Ich bin aber noch lange nicht fertig und hoffe auch ein bisschen darauf, dass ich mit diesem Schreibupdate (und ein bisschen Lebensupdate) wieder die Maschine in Gang setzen kann, damit ich fertig werden kann. Ursprünglich war mein Plan, das Manuskript (zumindest als first draft) bis etwa Ende Januar oder Anfang Februar abzuschließen, um damit auf der Leipziger Buchmesse aufzuschlagen. Das ist zwar weiterhin möglich, aber nicht mehr ganz realistisch. Aber was hat mich denn nun aufgehalten?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schreibupdate: Wiki statt Romane</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ich in einem <a href="https://www.instagram.com/reel/DOlO0XciAb_/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">Reel auf Instagram</a> berichtet hatte, habe ich mir für die Recherche und das Sammeln von Informationen ein eigenes Wiki aufgesetzt. Ich kann damit echt gut arbeiten, das steht fest, aber es zu füllen kostet auch sehr viel Zeit. Und ich habe auch sehr viel Zeit in den vergangenen zwei Monaten darauf verwendet, diesen digitalen Collegeblock zu sortieren, zu füllen, zu überarbeiten, zu designen und zu erweitern. Mittlerweile bin ich nicht nur optisch damit zufrieden (auch wenn einige Dinge einfach nicht klappen wollten), sondern auch inhaltlich auf dem besten Weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ich mein aktuelles Schreibprojekt schon angefangen und strukturiert habe, ist in diesem Wiki keine Sektion dafür vorgesehen. Ich wüsste auch nicht, welche Recherche ich da hinterlegen sollte, weil ohnehin alles in meinem Kopf ist. Mit dem Projekt bin ich seit über zehn Jahren vertraut, habe mich aber erstes dieses Jahr dazu entschlossen es auch richtig anzufangen. Vielleicht hat mich das ein wenig vom Schreiben abgehalten, weil es eben nicht mehr so präsent war, wenn ich etwas für das &#8222;Autorendasein&#8220; getan habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne gibt es zwar ein Schreibupdate, aber eben nichts für das aktuelle Schreibprojekt. Aber vielleicht hilft mir diese Vorarbeit tatsächlich, dass andere Projekte, spätere Projekte schneller und zielgerichteter ablaufen können. Und vielleicht werden dann Schreibupdates in zwei oder drei Jahren deutlich kürzer, weil ich einfach nur schreibe, dass so-und-so viele Worte geschrieben wurden und damit so-und-so viele Kapitel jetzt fertig sind. Man wird ja noch träumen dürfen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schreiben: Bewerbungen statt Romane</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich mir meine Onlinepräsenz als Autor aufgebaut habe, war der Name noch Programm. Aber wenn ich ehrlich bin, KÖNNTE ich mich seit einiger Zeit schon Vollzeitautor nennen, denn einen Brotjob gibt es aktuell nicht. Ich hatte mich in der ersten Jahreshälfte entschlossen, den Vertrag meines Vertriebsjobs nicht zu verlängern. Ganz abgesehen von dieser Unsitte mit befristeten Verträgen, litten vor allem meine körperliche und geistige Gesundheit unter dem Job. Es war keine schwere Arbeit, aber ermüdend. Wer mal mit Kunden zu tun hatte, wird wissen, wovon ich rede.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob sowas in ein Schreibupdate hineingehört, kann ich nicht sagen. Ich fühle mich aber besser damit, das mal loszuwerden. Den Vertrag habe ich nicht verlängert und war mir sicher, dass ich einfach mal so einen, maximal zwei Monate dekomprimieren kann, um dann mit frischem Elan in einem neuen Job wieder loszulegen. Aber wie heißt es so schön? Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Aus maximal zwei Monaten ist jetzt fast ein halbes Jahr geworden und beim Schreiben dieser Zeilen ist leider noch kein Ende in Sicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr auch mal in so einer Phase gesteckt haben solltet, dann dürfte euch das bekannt vorkommen. Falls das noch nicht der Fall war (ihr Glücklichen!), dann lasst euch gesagt sein: das zehrt gewaltig an den Nerven. Es kommen sehr viele (absolut unbegründete!) Selbstzweifel auf, ob das denn die richtige Entscheidung war, ob man schon irgendwann zuvor mal falsch abgebogen ist oder ob man einfach hinwerfen sollte, was man machen möchte, um zu tun, was man machen muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antworten sind in meinem Fall: Ja, Nein und auf keinen Fall! Das ändert aber nichts an der mentalen Situation, mit der ich aber alleine fertigwerden muss. Es braucht nur ein paar Stellschrauben, die ich auch schon ausfindig machen konnte, um wieder in die Spur zu kommen. Vielleicht dauert das noch, aber es wird, das garantiere ich euch und mir selbst.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ehrenamt abgeben und dann schreiben? Hoffentlich!</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Eine andere große Baustelle neben der Jobsuche war bis etwa Mitte Oktober eines meiner Ehrenämter. Wer mein Leben irgendwie schon länger verfolgt hat oder über Umwege auf Dinge gestoßen ist, hat möglicherweise mitbekommen, dass ich eine sehr aktive Phase in der deutschen Politik hatte &#8211; aber immer nur auf dem Level einer Kleinpartei. Bis ich vor etwa drei Wochen meinen Posten als Vorstandsvorsitzender im heimischen Landesverband der Partei (ich nenne keine Namen, aber ihr könnt danach suchen) abgegeben habe, hatte ich den gute drei Jahre inne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann diese Zeilen jetzt mit einigem Abstand schreiben und muss sagen: Nach so langer Zeit ohne dieses zeitintensive Amt zu sein, ist einerseits befreiend, aber andererseits scheint auch etwas zu fehlen. Das ist aber nur eine Frage der Gewöhnung und ich merke von Tag zu Tag, dass es besser wird. Dass Gedanken auch in andere Richtungen gehen können. Dass ich freie Abende mehr schätze als Meetings am Computer. Versteht mich nicht falsch, ich habe es gerne gemacht, aber es war am Ende auch einfach mal Zeit, die Reißleine zu ziehen und zu sagen &#8222;Sascha, du kannst nicht alles alleine machen, andere müssen auch was tun.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stand jetzt habe ich weiterhin zwei Vorständsposten in ehrenamtlichen Vereinigungen, aber die füllen nicht im Ansatz so viel Zeit aus. Und einer davon ist auch in den nächsten Tagen weg, weil er in Verbindung mit dem ersten steht. Dann habe ich nur noch ein Ehrenamt, das zum allergrößten Teil aus IT-Gedöns besteht. Und vielleicht verabschiede ich mich davon auch im kommenden Jahr, aber das habe ich noch nicht entschieden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeitintensiv war das Ehrenamt in der Partei übrigens vor allem deswegen, weil an allen Ecken und Enden Personal fehlte. Und dann kam meine Erfahrung ins Spiel und viele Aufgaben sammelten sich bei mir, weil sie dann schnell erledigt werden konnten (und ich hatte die Zeit ja auch in den letzten Monaten) und nicht noch extra irgendwelche Fragen beantwortet werden mussten. Das hat mich tatsächlich auch aktiv vom Schreiben abgehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber da das jetzt ein Ding der Vergangenheit ist, kann ich mich wieder dem Schreibprojekt widmen. Das soll jetzt auch das Ende des Schreibupdates gewesen sein, es ist ja nicht viel beim Schreiben selbst passiert, aber das Leben war mal wieder fleißig. Und hoffentlich werde ich das jetzt auch sein. Geschreibt euch wohl!</p>
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		<title>Drabble 6: Kleeblatt &#8211; Licht &#8211; Banane</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha Boelcke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 14:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drabbles]]></category>
		<category><![CDATA[Drabble]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wöchentliche ein neues Drabble. Eine kleine Herausforderung, bei der ich &#8211; das muss ich gestehen &#8211; heute beim Schreiben diesen Zeilen nicht mehr ganz hinterherkomme. Ein bisschen liegt das auch an den Worten, die in den letzten Wochen vorgegeben waren, aber auch an einigen terminlichen und motivatorischen Schwierigkeiten. Manchmal passt es einfach besser und manchmal [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wöchentliche ein neues Drabble. Eine kleine Herausforderung, bei der ich &#8211; das muss ich gestehen &#8211; heute beim Schreiben diesen Zeilen nicht mehr ganz hinterherkomme. Ein bisschen liegt das auch an den Worten, die in den letzten Wochen vorgegeben waren, aber auch an einigen terminlichen und motivatorischen Schwierigkeiten. Manchmal passt es einfach besser und manchmal einfach gar nicht. Aber das heißt nicht, dass ich das aufgeben werde. Es braucht vielleicht nur etwas Glück durch ein Kleeblatt für passendere Worte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kleeblatt war neben Licht und Banane eines der Worte bei meinem sechsten Drabble. Ähnlich wie <a href="http://www.saschaboelcke.de/drabble-kuckuck-winter-ziegelstein">zuvor schon</a>, hatte ich direkt eine Idee, die ich dann nur noch in Form pressen musste. Dabei ist es auf den ersten Blick nicht mal wirklich leicht, eine Verbindung zwischen den drei Worten herzustellen. Kleeblatt und Licht? Okay, das geht gut. Licht und Banane? Auch das ist machbar. Aber Kleeblatt und Banane? Da gibt es nun wirklich ganz wenige Schnittmengen. Und dann noch das Licht dazu? Nicht ganz einfach.</p>



<pre class="wp-block-preformatted has-ast-global-color-7-background-color has-background" style="line-height:1"><strong>Was ist ein Drabble?</strong><br><br>Ein Drabble ist eine kurze Geschichte, eventuell nur ein Ausschnitt, bestehend aus exakt 100 Wörtern. Die Überschrift wird dabei nicht mitgezählt und es gibt auch Varianten mit 200 oder 300 oder mehr Wörtern. In der Challenge #drabbledienstag auf Instagram sind es exakt 100 Wörter, bei denen allerdings drei in der Vorwoche bekannt gegebene Wörter Bestandteil des finalen Texts sein müssen. Weitere Vorgaben, etwa Genre, Gattung oder Stil, sind frei wählbar.</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal braucht es ein bisschen Glück. Manchmal ist es aber auch eine einfache Eingebung oder der pure Zufall. Zur Zeit dieses Drabbles war ich gerade wieder ganz tief drin in der Analyse eines anderen Projekts (eine Schreibübung, die ihr bald <a href="https://saschaboelcke.de/versteck-schreibuebung-5-aus-schreiben-gegen-die-zeit/">hier</a> finden könnt). Da kam dann die Inspiration von ganz allein und recht schnell fanden auch die drei Begriffe zueinander und ergaben eine kurze Geschichte.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="640" height="308" src="https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/10/leaf-1482948_640.jpg?resize=640%2C308&#038;ssl=1" alt="Kleeblätter unterschiedlichster Form und Größe, ist da ein vierblättriges Kleeblatt?" class="wp-image-727" srcset="https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/10/leaf-1482948_640.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/10/leaf-1482948_640.jpg?resize=300%2C144&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/soramang-1594796/?utm_source=link-attribution&#038;utm_medium=referral&#038;utm_campaign=image&#038;utm_content=1482948">soramang</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&#038;utm_medium=referral&#038;utm_campaign=image&#038;utm_content=1482948">Pixabay</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Man könnte fast sagen, dass dieses Drabble und die andere Schreibübung im gleichen Universum spielen, möglicherweise sogar Teile der gleichen Geschichte erzählen. So wurde aus einem einfachen Drabble und einer ebenso einfachen Schreibübung etwas, worauf man aufbauen kann. Irgendwann werde ich das vielleicht auch tun, aber bis dahin habe ich noch andere Schreibprojekte, mit denen ich mich befassen möchte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Kleeblatt zum Glück</h4>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size"><blockquote><p>Er war nervös. So nervös, das hätte für drei Leute gereicht. Zum Frühstück hatte er nur eine Banane essen können, aber das reiche vorerst völlig. Aber er war auch gut vorbereitet. Seine Rede war gut strukturiert, seine Argumente hatte er parat und für alle Notfälle, man kann ja nie wissen, steckte ein vierblättriges Kleeblatt in Plastik konserviert in seiner Hosentasche.<br>Der große Moment war gekommen. Er betrat die Bühne und ging zum Pult, das Licht vom Scheinwerfer ging an. &#8222;Meine Damen und Herren&#8220;, begann er. Jetzt gab es kein Zurück mehr, Blut lag in der Luft. &#8222;Mögen die Spiele beginnen!&#8220;</p><cite>Sascha Boelcke (@teilzeitautor), 24.06.2025</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich wie immer über euer Feedback, hier oder direkt auf <a href="http://www.instagram.com/teilzeitautor">Instagram</a>. Erzählt mir gerne, ob ihr einen Glückbringer habt. Ich hatte früher einen, aber viel gebracht hat er leider nie, deswegen habe ich das abgelegt. Vielleicht hatte ich auch einfach nie den richtigen Glücksbringer, aber mal ehrlich: so ein vierblättriges Kleeblatt ist auch echt schwer zu finden. Oder ist euch das mal gelungen?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-instagram wp-block-embed-instagram"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/reel/DLShcrcs1-P/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:658px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/reel/DLShcrcs1-P/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div></div></div><div style="padding: 19% 0;"></div> <div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></g></g></svg></div><div style="padding-top: 8px;"> <div style=" color:#3897f0; 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		<title>Drabble 5: Kuckuck &#8211; Winter &#8211; Ziegelstein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha Boelcke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2025 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drabbles]]></category>
		<category><![CDATA[Drabble]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hatte einige Male viel Spaß mit einem Drabble, das hier gehörte auf jeden Fall dazu. Und das obwohl ich mich beim allerersten Blick auf die drei vorgegebenen Worte &#8211; Kuckuck, Winter und Ziegelstein &#8211; erstmal etwas erschrocken hatte und nicht wusste, wohin mich das führen sollte. Aber wie schon bei anderen Drabbles kam recht [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte einige Male viel Spaß mit einem Drabble, das hier gehörte auf jeden Fall dazu. Und das obwohl ich mich beim allerersten Blick auf die drei vorgegebenen Worte &#8211; Kuckuck, Winter und Ziegelstein &#8211; erstmal etwas erschrocken hatte und nicht wusste, wohin mich das führen sollte. Aber wie schon bei <a href="https://saschaboelcke.de/drabble-stress-migraene/">anderen Drabbles</a> kam recht bald eine Idee, die sich dann auch festgesetzt hatte. Es wäre aber auch nicht schlimm gewesen, wenn ich noch mehrfach die Idee verworfen und eine andere versucht hätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht ja bei Drabbles und anderen Schreibübungen auch gerade darum, dass man sich unter Umständen mal etwas aus der eigenen Komfortzone herausbewegt. Wie schon beim &#8222;<a href="https://saschaboelcke.de/drabble-talisman-zuckerguss-schallplattenknistern/">Schallplattenknistern</a>&#8220; war mir auch beim Ziegelstein nicht sofort klar, wie ich ihn verwenden kann. Aber dann fiel mir zum Glück ein Zettel ein, der seit Jahren schon an meiner Pinnwand hängt. Die Idee, dass man ein Zelt (in meinem Fall auf einem Mittelaltermarkt) mit einer Feuerschale und bestimmten Steinen heizen kann.</p>



<pre class="wp-block-preformatted has-ast-global-color-7-background-color has-background" style="line-height:1"><strong>Was ist ein Drabble?</strong><br><br>Ein Drabble ist eine kurze Geschichte, eventuell nur ein Ausschnitt, bestehend aus exakt 100 Wörtern. Die Überschrift wird dabei nicht mitgezählt und es gibt auch Varianten mit 200 oder 300 oder mehr Wörtern. In der Challenge #drabbledienstag auf Instagram sind es exakt 100 Wörter, bei denen allerdings drei in der Vorwoche bekannt gegebene Wörter Bestandteil des finalen Texts sein müssen. Weitere Vorgaben, etwa Genre, Gattung oder Stil, sind frei wählbar.</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Das Prinzip ist dabei ganz leicht: der Stein liegt lang im Feuer und speichert dann Wärme, die er über Nacht abgeben kann. Funktioniert nicht mit allen Steinen und auch nicht mit einem einzelnen, aber es geht. Nur ein Ziegelstein ist nicht die allerbeste Wahl, aber auch kein kompletter Fehlgriff. Aber die Frage ist doch eigentlich: Wann kommt man mal in die Verlegenheit, so eine Heizung bauen zu müssen? Und damit stand dann sehr schnell das Setting meines Drabbles, der Rest fügte sich da ganz logisch ein.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="640" height="427" src="https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/10/fire-8355266_640.jpg?resize=640%2C427&#038;ssl=1" alt="Das Foto eines Lagerfeuers. Für diese Geschichte fehlt nur der Ziegelstein." class="wp-image-729" srcset="https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/10/fire-8355266_640.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/10/fire-8355266_640.jpg?resize=255%2C170&amp;ssl=1 255w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/chloe_dupre-31111663/?utm_source=link-attribution&#038;utm_medium=referral&#038;utm_campaign=image&#038;utm_content=8355266">Chloé Dupré</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&#038;utm_medium=referral&#038;utm_campaign=image&#038;utm_content=8355266">Pixabay</a></figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Die Wärme des Ziegelsteins</h4>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size"><blockquote><p>Alisa saß am Lagerfeuer vor ihrem Zelt. Das war ebenso improvisiert wie alles andere in diesen Zeiten. Es bestand aus grob zusammengenähten Einkaufstaschen, aber es erfüllte seinen Zweck. Nach dem Zusammenbruch der Zivilisation war Zweckmäßigkeit der neue Grundsatz für Überlebende. Vorbei waren die Zeiten des Luxus. War ein Kuckuck eine vernünftige Mahlzeit? Nicht wirklich, machte aber satt. War ein Ziegelstein, der stundenlang im Lagerfeuer lag, ein Ersatz für eine Heizung? Nein, aber er wärmte das Zelt im Winter zumindest ein bisschen. Sie betrachtete ihr Abendessen und ihren Ziegelstein, der genau in diesem Moment entzweibrach. &#8222;Ach, verdammte Biberkacke&#8220;, fluchte sie leise.</p><cite>Sascha Boelcke (@teilzeitautor), 10.06.2025</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">So, Preisfrage (ohne einen echten Preis): Woher hab ich wohl das Fluchwort &#8222;Biberkacke&#8220;? Schreibt die Lösung oder euren Rateversuch gerne in die Kommentare, egal ob hier oder bei <a href="http://www.instagram.com/teilzeitautor">Instagram</a>. Inspiration kann ja bekanntlich von überall kommen. Und manchmal ist es auch nur ein einzelnes kleines Wort, das man so aufnimmt. Oder eines, das man seit Jahren an der Pinnwand hängen hat.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-instagram wp-block-embed-instagram"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/reel/DKuofuFMSj4/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:658px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/reel/DKuofuFMSj4/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div></div></div><div style="padding: 19% 0;"></div> <div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></g></g></svg></div><div style="padding-top: 8px;"> <div style=" color:#3897f0; 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overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/reel/DKuofuFMSj4/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank">A post shared by Sascha Boelcke (@teilzeitautor)</a></p></div></blockquote><script async src="//platform.instagram.com/en_US/embeds.js"></script>
</div></figure>
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		<title>Schreibübung 4: Mahlzeit! (aus 7-14-7)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha Boelcke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 13:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibübung]]></category>
		<category><![CDATA[7-14-7]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schreibübungen dienen dazu &#8211; wer hätte es gedacht &#8211; die eigenen Fertigkeiten zu verbessern und mit einigen wenigen Vorgaben etwas zu erschaffen, das man so vielleicht noch nie gemacht hat. Wenn mehrere Autoren an einer solchen Übung teilnehmen, dann kann man auch bei anderen schauen, wie die an die Aufgabe herangegangen sind. So können alle [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Schreibübungen dienen dazu &#8211; wer hätte es gedacht &#8211; die eigenen Fertigkeiten zu verbessern und mit einigen wenigen Vorgaben etwas zu erschaffen, das man so vielleicht noch nie gemacht hat. Wenn mehrere Autoren an einer solchen Übung teilnehmen, dann kann man auch bei anderen schauen, wie die an die Aufgabe herangegangen sind. So können alle von einander lernen und sich stetig verbessern. Im besten Fall gibt es im Anschluss noch konstruktives Feedback von allen für alle. Die Schreibübung mit dem Stichwort &#8222;Mahlzeit!&#8220; stammt aus der gleichen Iteration einer Übung, aus der auch schon &#8222;<a href="https://saschaboelcke.de/geheim-schreibuebung/">Geheim</a>!&#8220; stammte.</p>



<pre class="wp-block-preformatted has-ast-global-color-7-background-color has-background" style="line-height:1"><strong>Was ist die Schreibübung 7-14-7?</strong><br>Das <a href="http://www.schreib-forum.de">Schreib-Forum</a> bietet neben der Schreibübung "Schreiben gegen die Zeit" auch eine längerfristig angelegte Schreibübung. Bei der Schreibübung 7-14-7 gibt es eine Abstimmung über drei Themen mit je einem zugehörigen Begriff, die sieben Tage dauert. Im Anschluss haben die Teilnehmer vierzehn Tage Zeit für einen entsprechenden Text. Im Nachgang wird weitere sieben Tage über den Gewinner der Challenge abgestimmt.</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgabenstellung war hier auch wieder sehr spannend: &#8222;Eure Figur isst zu Mittag; es gibt etwas, das ihr gut schmeckt. Idealerweise isst die Figur alleine, denn die Szene soll ohne Dialog stattfinden. Beschreibt Aussehen, Geschmack, Textur des Essens, ohne dass es langweilig wirkt. Die Rahmenhandlung sollte sich auf den Vorgang der Nahrungsaufnahme beschränken. Mindestes 250, maximal 500 Wörter.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war mir zugegebenermaßen etwas zu eng, obwohl ich die grundsätzliche Idee einer rein beschreibenden Szene durchaus gut finde. Vor allem kann man bei einer einzelnen Mahlzeit und dem Prozess des Essens so viele wunderbare Dinge beschreiben. Aber es gehört manchmal auch so viel mehr dazu als nur die Mahlzeit allein. Deswegen war für mich klar, dass ich nicht nur das Essen beschreiben will, sondern auch alles, was drumherum passiert und existiert. Und wie das so bei meinen Texten ist: am Ende gibt es noch einen kleinen Twist, das ist irgendwie mein Ding.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lasst gerne einen Kommentar da, wenn euch die Geschichte gefallen hat. Sagt mir auch gerne, wenn der Twist zu offensichtlich war oder wenn er euch tatsächlich überrascht hat. Ich freu mich immer über Kritik. So kann auch ich mich verbessern.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine gute Mahlzeit</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Isst man nur selten etwas wirklich Gutes, dann muss man das auch zelebrieren. Das war zumindest seine Herangehensweise. In unregelmäßigen Abständen musste er sich einfach sein Leibgericht gönnen, diese einzigartige Komposition aus Form, Textur, Duft und Geschmack. Trotz der Unregelmäßigkeit war es ein Fixpunkt in seinem Leben, an den er immer wieder zurückkehrte. Und dabei hatte es in ritualartiger Manier zur Perfektion gebracht. Wann immer es mal wieder so weit war, bereitete er sich bereits Tage vorher darauf vor. Der Kochvorgang brauchte auch einige Zeit, aber das Drumherum war für Francesco das, was es besonders machte.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Er deckte sich seinen Tisch immer auf die gleiche Art. Eine rot und weiß karierte Tischdecke aus einem glatten Stoff, dessen Namen er nicht kannte, lieferte die Grundlage für sein Ensemble. Sie passte überhaupt nicht zur sonstigen Einrichtung, machte dabei aber die Besonderheit der Situation deutlich. Ein dreiarmiger Kerzenständer aus poliertem Silber sorgte etwas abseits der Tischmitte für ein stimmungsvolles Licht. Der Fuß des Leuchters war einst fein ziseliert, aber die Jahre hatten dem Metall nicht gutgetan. Irgendwann würde Francesco ihn ersetzen, aber es musste schon ein besonderes Stück sein.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das gute, fast schon edle Geschirr durfte ebenso wenig fehlen wie das Besteck. Porzellan, handgefertigt von einem Meister seines Fachs hatte man ihm einst gesagt, kaum benutzt und daher fast wie neu. Elfenbeinfarben ohne unnötige Schmuckelemente. Messer und Gabel aus versilbertem Edelstahl, lang und elegant. Besonderes Essen braucht besonderes Zubehör. Nicht fehlen darf das Weinglas aus Kristallglas mit seinem hochwertigen Glanz für den ähnlich hochwertigen Roten.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Highlight ist aber natürlich Francescos Mahl selbst. Das Fleisch zart und rosig, in den eigenen Innereien stundenlang bei nur leichter Hitze gegart, glänzt im Licht der Kerzen, als wäre es noch immer mit Leben gefüllt. Die feinen runden Kartoffeln reflektieren ebenfalls das Licht und geben dem Fleisch damit von der einen Seite ein besonderes Leuchten. Sie sind selbst mit nur einer Fingerspitze Petersilie bestreut, die frisch aus dem Garten kommt und ihren herrlichen Duft verströmt, ohne von der Hauptzutat abzulenken.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das gilt auch für das ungesalzene Gemüse auf der anderen Seite des Fleisches. Zu viel Salz sei ohnehin nicht gesund, Francesco fand den Geschmack aber vor allem sehr penetrant. Es lenkte ihn zu sehr ab. In einer einfachen metallenen Sauciere neben dem Teller ist das letzte Puzzlestück, eine weißlich schimmernde Sauce, die aus Francescos Sicht alles abrundet. Sie ist fast naturbelassen, nur ein wenig Pfeffer und Muskat sind ihr zugegeben, um etwas Würze zu liefern.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Francesco nimmt die Sauciere und gießt kleine Mengen erst über Kartoffeln und Gemüse, dann über das Fleisch. Mit dem Messer schneidet er nach und nach Stücke aus allem heraus und genießt die Kombination der unterschiedlichen Bestandteile. Ein Feuerwerk der Freude startet in seinem Kopf, teils ist es der reine Genuss, teils ist es die Vorfreude auf weitere Portionen. Er hatte noch genug, die junge Frau war schließlich fast 1,70 Meter groß.</em></p>
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		<title>Hat KI 2025 etwas im Schreib- oder Veröffentlichungsprozess verloren?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha Boelcke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 14:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Autorenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibgedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man sich in der Autorencommunity bewegt, sieht man viele Dinge. Nichts ist überall gleich, viele Autoren gehen völlig unterschiedlich an Sachen heran. Natürlich gibt es auch ein paar Punkte, die sich einfach eingespielt haben und oft ähnlich genutzt werden. Schreibchallenges zum Beispiel sind halt im Kern sehr gleich, aber sie stellen auch ein besonderes [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wenn man sich in der Autorencommunity bewegt, sieht man viele Dinge. Nichts ist überall gleich, viele Autoren gehen völlig unterschiedlich an Sachen heran. Natürlich gibt es auch ein paar Punkte, die sich einfach eingespielt haben und oft ähnlich genutzt werden. Schreibchallenges zum Beispiel sind halt im Kern sehr gleich, aber sie stellen auch ein besonderes Format dar. Immer mehr sieht man aber auch KI.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="https://saschaboelcke.de/schreibprojekt-2025/">Post über mein aktuelles Schreibprojekt</a> habe ich ja schon künstliche Intelligenz (KI) und eventuelle Gefahren für die Welt erwähnt. Naja, zumindest für meine fiktive Welt. Heute möchte ich meine Gedanken zu KI beim Schreiben und Veröffentlichen von Literatur thematisieren. Ich habe das vor einiger Zeit schon in einem <a href="https://www.instagram.com/p/DMf4YvYM5uP/?img_index=1">Instagram-Post</a> getan und möchte hier noch ein bisschen mehr Substanz geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#cf2e2e" class="has-inline-color">DISCLAIMER:</mark></strong> Ich möchte nicht, dass sich jemand von diesem Text angegriffen fühlt. Es handelt sich ausschließlich um meine eigenen Gedanken und in der Folge meine Herangehensweise an das Thema. Wer KI für die eigenen Arbeiten verwenden möchte, darf das selbstverständlich und auch in dem jeweils gewünschten Umfang. Ich bin weder in der Position noch habe ich die Lust dazu, Menschen etwas vorzuschreiben.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/09/cyber-brain-7633488_640.jpg?resize=640%2C427&#038;ssl=1" alt="Symbolbild zur KI. Zu sehen ist ein Cyber-Gehirn, bei dem Dioden und Leiterbahnen die Struktur eines menschlichen Gehirns nachbilden." class="wp-image-597" srcset="https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/09/cyber-brain-7633488_640.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/09/cyber-brain-7633488_640.jpg?resize=255%2C170&amp;ssl=1 255w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/deltaworks-37465/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=7633488">Kohji Asakawa</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=7633488">Pixabay</a></figcaption></figure>



<div class="wp-block-ht-block-toc is-style-gray htoc htoc--position-wide toc-list-style-numbered" data-htoc-state="expanded" data-htoc-scrollspy="false"><span class="htoc__title"><span class="ht_toc_title">Inhaltsverzeichnis</span><span class="htoc__toggle"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="16" height="16"><g fill="#444"><path d="M15 7H1c-.6 0-1 .4-1 1s.4 1 1 1h14c.6 0 1-.4 1-1s-.4-1-1-1z"></path><path d="M15 1H1c-.6 0-1 .4-1 1s.4 1 1 1h14c.6 0 1-.4 1-1s-.4-1-1-1zM15 13H1c-.6 0-1 .4-1 1s.4 1 1 1h14c.6 0 1-.4 1-1s-.4-1-1-1z"></path></g></svg></span></span><div class="htoc__itemswrap"><ol class="ht_toc_list"><li class=""><a href="#k">Kreativer vs. generativer Prozess</a></li><li class=""><a href="#s">Sollte KI das Schreiben übernehmen?</a></li><li class=""><a href="#b">Beteiligte am Veröffentlichungsprozess</a></li><li class=""><a href="#sollte-ki">Sollte KI in den Veröffentlichungsprozess einfließen?</a></li><li class=""><a href="#w">Was kann KI nach der Veröffentlichung?</a></li><li class=""><a href="#f">Fazit</a></li></ol></div></div>



<h4 class="wp-block-heading" id="k">Kreativer vs. generativer Prozess</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Fangen wir mal mit ein paar Wortbedeutungen an, genauer mit den Herleitungen der Begriffe &#8222;kreativ&#8220; und &#8222;generativ&#8220;. Auf den ersten Blick sind sich beide sehr ähnlich, aber das täuscht und man muss die jeweilige Herkunft betrachten. Dann wird ein doch recht markanter Unterschied deutlich. Beide Begriffe definieren einen Prozess näher, der jeweils ein anderes Vorgehen beschreibt. Der kreative Prozess ist dabei das Schreiben eines Textes, eines Romans, eines Gedichts oder was auch immer gewünscht ist. Der generative Prozess bezieht sich dann natürlich entsprechend auf generative KI.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Kreativ&#8220; oder das entsprechende Verb &#8222;kreieren&#8220; stammt aus dem Lateinischen, genauer vom Verb &#8222;creare&#8220;. Je nach Kontext finden sich verschiedene Übersetzungen, unter anderem sowas wie &#8222;gebären&#8220;, &#8222;bereiten&#8220; oder im politischen Sinne &#8222;erwählen&#8220;. Im Kern läuft es aber in allen Fällen auf die Übersetzung hinaus, die ich hier auch bevorzuge: &#8222;erschaffen&#8220;. Es geht bei einem kreativen Prozess also darum, Neues gewissermaßen aus dem Nichts zu erschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Generativ&#8220; kommt entsprechend von &#8222;generieren&#8220; und stammt ebenfalls aus dem Lateinischen. Das Verb &#8222;generare&#8220; hat deutlich weniger Übersetzungsmöglichkeiten, ist also enger gefasst in der Bedeutung. Hier lohnt sich dann ein Blick weiter, denn das Wort wiederum hängt eng mit dem Wort &#8222;genus&#8220; zusammen, das kennt man noch aus dem Deutschunterricht. In dieser ursprünglichen Bedeutung bezieht es sich weniger auf das Wortgeschlecht, viel mehr auf das Adelsgeschlecht und damit die Abstammung. Entsprechend findet sich vor allem die Übersetzung &#8222;zeugen&#8220; oder &#8222;ableiten&#8220;. Aus etwas Vorgegebenem wird also etwas anderes abgeleitet. Neu erschaffen wird es nicht, es gibt eine eindeutige Vorlage.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="s">Sollte KI das Schreiben übernehmen?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Übersetzungen und Wortbedeutungen kann man jetzt an die Frage gehen, ob KI in den Schreibprozess gehört. Begreift man das Schreiben als einen kreativen Prozess, bei dem etwas Neues erschaffen werden soll, dann muss man einen ganz großen Bogen um KI in dieser Phase machen. Ich war mir früher eigentlich immer sehr sicher, dass das selbstverständlich sei, aber Gesellschaft und Vergangenheit haben mich eines Besseren belehrt. Offenbar ist es nämlich nicht selbstverständlich beim Schreiben auf KI zu verzichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann nur raten, welche Gedanken sich dann hinter der Nutzung verbergen. Vermutlich ist es manchmal auch schlicht Faulheit, das will ich nicht ausschließen. Aber in den meisten Fällen dürfte es leider eher in Richtung Betrug/Plagiat oder gar Abzocke gehen. Das schnelle Geld scheint zu rufen, wenn man KI für Bücher verwenden kann. Aber wir wissen doch alle, dass die Buchbranche für Autoren keine Goldgrube ist und leider vermutlich auch nie werden wird. Man müsste schon unrealistische Mengen an Werken produzieren, um wirklich extremen Umsatz machen zu können. Das wiederum ließe aber schnell die Frage aufkommen, wie eine einzelne Person so viel schreiben kann.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="357" src="https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/09/ai-generated-9295105_640.jpg?resize=640%2C357&#038;ssl=1" alt="Symbolbild zum kreativen Prozess. Zu sehen ist eine Person, die handschriftlich ein Buch füllt." class="wp-image-598" srcset="https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/09/ai-generated-9295105_640.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/09/ai-generated-9295105_640.jpg?resize=300%2C167&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=9295105">Gerd Altmann</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=9295105">Pixabay</a></figcaption></figure>



<h5 class="wp-block-heading" id="htoc-ggg">Faulheit und Schreiben?!</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Faulheit, die ich eben angesprochen habe, will ich aber nochmal aufgreifen. Wir sind alle mal ein bisschen faul&#8230; oder ein bisschen mehr. Aber am Ende ist es dennoch die eigene Idee, die man in Form einer Geschichte fabriziert haben möchte. Es verbietet sich deswegen schon aus diesem Grund eigentlich die Nutzung von KI. Aber Faulheit und Effizienz sind manchmal auch nur zwei Seiten einer Medaille. Ich stelle einfach mal die rhetorische Frage (mein Deutschlehrer hat immer gesagt: Übertreibung veranschaulicht): Ist es effizient, wenn man stundenlang, tagelang, wochenlang einzelne Dinge recherchiert, die im Gesamtwerk vielleicht eine halbe Szene ausmachen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine rhetorische Frage muss eigentlich nicht gestellt werden, weil die Antwort eindeutig ist. Nein, es ist nicht wirklich effizient. Es kann Spaß machen, das auf jeden Fall. Ich habe in meiner Bachelor- und meiner Masterarbeit immer wieder solche Phasen gehabt. Aber für einen Roman, eine Kurzgeschichte oder irgendein anderes literarisches Produkt ist das nicht wirklich passend. KI kann daher, so zumindest meine Meinung, bei der Recherche genutzt werden, um dann die Informationen in den eigenen Text zu implementieren. Dass man diese Informationen noch gegenprüfen muss, sollte mittlerweile klar sein. KI macht einfach wirklich dumme Fehler und wird damit auch so bald nicht aufhören, egal wie sehr das alle wollen oder versprechen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="b">Beteiligte am Veröffentlichungsprozess</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor recherchiert Informationen, hat seine Geschichte strukturiert, die Dialoge und die Welt auf Hochglanz poliert und hat nach Monaten ein fertiges Manuskript. Mit verschiedenen Überarbeitungen sind einige Liter Schweiß geflossen, die sich mit den anderen Litern Tränen vermischt haben, aber jetzt keine Rolle mehr spielen, denn das Buch ist fertig. Doch halt! Noch ist es ja gar kein Buch. Mit viel Glück war in die Überarbeitungen bereits ein professionelles Lektorat involviert, aber nicht alle haben diesen Luxus. Besonders Hobbyautoren und &#8222;Anfänger&#8220; sind in der Regel auf einen Freundes- und Familienkreis oder die Community angewiesen, um einen Text so aufzubereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir nehmen jetzt einfach mal beide Fälle in Kombination an, weil das auch realistisch erscheint: der Text geht erst durch die Hände von Freunden und der Familie und dann noch über den Tisch eines Lektorats. Und wir nehmen mal weiter an, dass das Lektorat zu einem Verlag gehört (Glückwunsch an diesen fiktiven Autor, dass er einen Vertrag mit einem verlag ergattern konnte). Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob man Menschen immer wieder zum Lesen des gleichen Buches zwingen kann. Vermutlich nicht, deswegen ist es sicher auch einfacher, wenn man die fertigen Szenen oder Kapitel häppchenweise verteilt und so nach und nach Feedback einholen kann. Erst am Ende gibt es dann das vollständige Lektorat, das eben im besten Fall professionell ausgestaltet ist.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="htoc-die-optik-eines-buches">Die Optik eines Buches</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Zu der Herstellung eines Buches gehört dann aber noch mehr. Die Druckmaschinen bleiben Maschinen, da kann man wenig dran drehen und der tatsächliche Prozess des Druckens kann vermutlich mit KI auch irgendwie verbessert oder verändert werden. Aber in dem eher technischen Bereich kenne ich mich nicht gut genug aus, um etwas sagen zu können. Aber es gibt noch einen wichtigen Punkt in der Herstellung, der in der Regel als erstes auffallen sollte. Ich meine natürlich die Optik, also die Gestaltung des Covers und des ganzen Buchdesigns.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Internet ist voll mit KI-generierten Bildern, auf denen Menschen 4 oder 6 Finger haben, auf denen Haare in Kleidung übergehen, auf denen plötzlich Körperteile extra auftauchen. Und es ist auch unfassbar leicht, solche Bilder zu erstellen. Die KI macht das in wenigen Sekunden, baut aber eben auch Fehler ein. Und vor allem: sie klaut. KI kann nicht von selbst herstellen, kann nicht aus dem Nichts erschaffen. Künstler dagegen können das, es dauert deutlich länger als ein paar Sekunden, hat aber auch eine völlig andere (lies: bessere) Qualität. Die KI wurde mit etwas gefüttert, mit dem sie im schlimmsten Fall wegen Urheberrechtsverletzungen gar nicht hätte gefüttert werden dürfen, Künstler und Illustratoren dagegen haben jahrelang, manchmal jahrzehntelang an ihren Fähigkeiten gefeilt.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="sollte-ki">Sollte KI in den Veröffentlichungsprozess einfließen?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Lektorat, die Covergestaltung durch Künstler und viele weitere Hände, die an der Herstellung des Buches mitwirken. Kann und soll da irgendwie KI mit drin sein? Es kann sicher an ein paar Stellen hilfreich sein, aber ich möchte jedem Autoren raten, die Finger davon zu lassen. Unterstützung ist immer gut, aber hier geht es ja schon um Unterstützung durch Personen, die sich auf bestimmte Bereiche spezialisiert haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann mir nur ganz schwer vorstellen, wie eine KI beim Lektorat helfen soll. Okay, sie kann eine Rechtschreibprüfung vornehmen, die Zeichensetzung checken und erkennen, ob ein Satz zu lang ist (Grüße gehen raus, an mein SEO-Tool hier&#8230;), aber über die Qualität eines Satzes, eines Absatzes, einer Szene oder eines Kapitels kann keine KI etwas aussagen. Und noch schlimmer: selbst wenn sie das könnte, es wäre eine unfassbar generalisierte &#8222;Meinung&#8220; über den Text, da steckt kein Leben drin, kein echtes Feedback, das genutzt werden kann. Menschliche Testleser und Lektoren geben (idealerweise) detailliertes und emotionales Feedback zum Text. Sie sagen, welche Stellen ihnen gut gefallen haben, welche sie unverständlich fanden und welche sie beinahe zum Aufgeben gebracht hätten. Das ist wertvolles Feedback, das einen Text lesenswert machen kann, wenn man es danach einarbeitet.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="htoc-leben-von-der-kunst">Leben von der Kunst</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Künstler und Illustratoren haben, wie oben kurz beschrieben, lange an ihrer Kunst gefeilt. Sie möchten, wie auch wir Autoren, gerne von ihrer Kunst leben, aber auch für sie ist das nicht so sehr leicht. Ein Coverbild oder andere Illustrationen von KI generieren zu lassen, bringt Menschen um ihre Arbeit und um ihre Einkünfte &#8211; das muss man offenbar so klipp und klar sagen. Künstler und Illustratoren verlieren seit die KI Einzug gehalten hat sicherlich viele Kunden und damit bares Geld. Leider habe ich keine Zahlen dazu, wer mir welche zukommen lassen kann, wird dann aber hier an dieser Stelle auf jeden Fall diese Fakten wiederfinden können (stellt euch den Satz als Platzhalter vor).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und es geht dabei nicht nur um farbenfrohe Coverbilder und coole Designs auf dem Buchrücken oder dem Umschlag auf der Rückseite. Es geht auch um kleine, feine Illustrationen im Buch (warum hat das eigentlich nachgelassen, können wir das bitte wieder mehr machen?). Jedes einzelne Bild, jede einzelne Illustration ist Einkommen für Kunstschaffende. Ich gehe nochmal zu meinem Deutschlehrer von weiter oben zurück: Stellt euch mal ein Bilderbuch für Kinder vor, in dem alles KI-generiert ist. Das Kind fragt sich doch am Ende, warum die Menschen da sechs Finger haben, was mit ihnen selbst nicht stimmt und warum die Kühe lilas sind!</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="w">Was kann KI nach der Veröffentlichung?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt kommt ein ganz spannender Prozess, denn wir nehmen mal an, dass das Buch fertig ist und auf den Markt kommen wird. Das ist ein absoluter Bestseller. Oder nicht? Um das zu erreichen, ist Marketing notwendig. Im schlimmsten Fall richtig, richtig viel Marketing. Auch hier möchte ich nochmal ein wenig unterscheiden zwischen einem Verlagsautoren und einem Selfpublishingautoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verlagsautor kann hoffentlich auf ein gutes Marketing beim Verlag zurückgreifen und muss selbst gar nicht mehr viel tun. Dann liegt es beim Verlag, mit einer vernünftigen Marketingstrategie und dem richtigen Content auf das Buch aufmerksam zu machen. Für die Analyse im Vorfeld und während der Kampagne kann KI auf jeden Fall hilfreich eingesetzt werden. Schließlich werden die Menschen zwar dafür bezahlt, aber einen durch das Internet unfassbar beschleunigten und breit gefächerten Markt können auch sie nicht so ohne Weiters überblicken. Autoren sollten in diese Kampagne mit einbezogen sein und im Idealfall auch Material zur Verfügung gestellt bekommen. Zumindest stelle ich es mir so vor, mein eigener Erfahrungsschatz ist leiber noch begrenzt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="htoc-selfpublishing-ein-ganz-eigenes-thema">Selfpublishing: ein ganz eigenes Thema</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Schwieriger ist das alles aber beim Selfpublishing. Alles liegt in den Händen des Autors, es ist ein Fulltime-Job. Hier kann ich voll und ganz verstehen, wenn sich jemand das Leben leichter machen möchte. Das Problem, das sich ergibt, ist aber, dass sich schnell eine gewisse Beliebigkeit einstellt. &#8222;Joa, das Bild passt schon ganz gut, ich muss ja aktiv bleiben, also wird das jetzt so gepostet&#8220; könnte da ein Gedankengang sein. Und am Ende passt es eben doch nicht und fügt sich nicht so richtig in das große Ganze ein. Ich bin selbst kein Marketing-Experte, wie wohl die wenigsten Leute in der Autorencommunity, aber ich habe durch ehrenamtliche Arbeit etwas Erfahrung in dem Bereich sammeln können. Und ich sage euch: eine inkonsistente Kampagne ist genauso schlecht wie gar keine Kampagne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu einer solchen Kampagne gehört aber wesentlich mehr als ein paar irgendwie passende Bilder auf dem eigenen Instagram-Profil. Dazu gehört auch, über das Buch zu reden, es bekannt zu machen und Menschen dazu zu bringen, über das eigene Buch zu reden. Und das kann eine KI euch einfach nicht abnehmen, wenn ich nicht überall 08/15-Texte mit falschen Inhalten haben wollt. Es gibt einfach Bereiche, die eine KI so gar nicht abdecken kann, und dazu gehört am Ende auch das, was mit Kommunikation zu tun hat. Aber auch hier kann KI natürlich unterstützend eingesetzt werden. Sie kann euch bei einem Posting-Plan helfen, sie kann euch Ideen für Posts vermitteln. Aber was sie eben nicht kann, ist euch als Person zu ersetzen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="f">Fazit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">KI sollte also keinesfalls in den Schreibprozess integriert werden. Auch Künstler dürfen nicht durch künstliche Intelligenz und entsprechende Bilder ersetzt werden, wenn es sich vermeiden lässt (was eigentlich immer der Fall ist). Im Marketing kann der Einsatz durchaus hilfreich sein, aber es nimmt dem ganzen Output die Persönlichkeit. Was bleibt also noch übrig?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Recherche kann mit einer KI effizienter gestaltet werden, aber das Gegenprüfen der Informationen muss von Hand bzw. vom Autor selbst übernommen werden. Eine KI kann euch auch Ideen liefern, ich würde aber nicht darauf vertrauen, dass die a) neu sind oder b) wirklich funktionieren. Das bezieht sich sowohl auf Schreibideen als auch Postingideen als auch einen Marketingplan. Am Ende ist es wie mit den Illustratoren: für (fast) alles gibt es Experten, die nicht ersetzt werden sollten. Es sind schließlich Experten und auch ihr möchtet in eurem Brotjob nicht durch eine Maschine ersetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KI ist ein Werkzeug, ein Hilfsmittel. Machen wir es bildlich: KI ist ein Hammer, ihr könnt damit einen Nagel in die Wand schlagen. Es geht auch ohne, aber der Hammer wird es nicht von alleine schaffen. Es kommt immer auf den Benutzer an, der das Werkzeug eben auch zu nutzen wissen muss. Hier hört die Metapher dann auf, weil ich mir wünschen würde, dass wir alle den Hammer mal Hammer sein lassen und es nach Möglichkeit alles von Hand machen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="htoc-nachtrag-etwas-pers-nliches">Nachtrag: Etwas Persönliches</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Das hier gehört nicht zum eigentlichen Blogbeitrag, aber ich muss das irgendwo unterbringen. Instagram ist sehr KI-affin, das weiß ich. Aber, OMG, Leute, ganze Profile, die nur aus KI-Bilder bestehen, gehen durch die Decke und sammeln Follower um Follower für Nichts und wider Nichts. Und dagegen stehen Profile, die sich den A**** aufreißen, ihr Gesicht in eine Kamera halten und versuchen so aktiv wie nur irgendmöglich zu sein, die dann aber auf der Stelle treten. das ist ein Problem, das nur die Community gemeinsam angehen kann. Ich hoffe sehr, dass diese geile Community gegen KI aufstehen und zusammenstehen kann.</p>
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		<title>Drabble 4: Totenschädel &#8211; Lidschatten &#8211; Drachenei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha Boelcke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 16:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drabbles]]></category>
		<category><![CDATA[Drabble]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Slice of Life]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Versuch eines Drabbles als Video bei meiner dritten Teilnahme hatte extrem gut funktioniert. Da war es klar, dass das mein neuer Standard werden würde. Es war immer noch eine kleine Herausforderung auf exakt 100 Wörter zu kommen, aber ich wurde besser. Und je passender die vorgegebenen Begriffe waren, desto leichter fiel mir das [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der erste Versuch eines Drabbles als Video bei meiner <a href="https://saschaboelcke.de/drabble-stress-lichter-lärm">dritten Teilnahme</a> hatte extrem gut funktioniert. Da war es klar, dass das mein neuer Standard werden würde. Es war immer noch eine kleine Herausforderung auf exakt 100 Wörter zu kommen, aber ich wurde besser. Und je passender die vorgegebenen Begriffe waren, desto leichter fiel mir das Ganze. Einige Worte sind vor allem in Kombination schwerer als andere. Wie kann daraus dann eine Geschichte werden? Tja, das ist eben die Herausforderung daran.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Drachenei hatte ich aber auch nicht gerechnet, muss ich sagen. Und zusammen mit Totenschädel und Lidschatten ist das durchaus kompliziert gewesen. Zumindest im ersten Moment, bis sich dann eine Idee festgesetzt hatte. Wenn ich an Dracheneiner denke, dann denke ich zwar auch erstmal an Game of Thrones, aber vor allem denke ich an alle möglichen Filmszenen, in denen ein Drachenei beobachtet wird, weil es kurz vorm Schlüpfen ist. Aber was ist eigentlich, wenn das keine kontrollierte Situation ist und man nicht mit dem Schlüpfen rechnet?</p>



<pre class="wp-block-preformatted has-ast-global-color-7-background-color has-background" style="line-height:1"><strong>Was ist ein Drabble?</strong><br><br>Ein Drabble ist eine kurze Geschichte, eventuell nur ein Ausschnitt, bestehend aus exakt 100 Wörtern. Die Überschrift wird dabei nicht mitgezählt und es gibt auch Varianten mit 200 oder 300 oder mehr Wörtern. In der Challenge #drabbledienstag auf Instagram sind es exakt 100 Wörter, bei denen allerdings drei in der Vorwoche bekannt gegebene Wörter Bestandteil des finalen Texts sein müssen. Weitere Vorgaben, etwa Genre, Gattung oder Stil, sind frei wählbar.</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Was ist also, wenn man gar nicht weiß, dass das Ei vor einem überhaupt dazu fähig ist, einen Drachen hervorzubringen? Dann ist so ein Drachenei nur ein Gegenstand, leblos, kalt und vielleicht noch mit einer besonderen Oberfläche. Die wäre dann optisch ansprechend, aber da hört es schon auf. In den seltensten Fällen ist ein Drachenei aber ein lebloses Objekt, meistens wird früher oder später ein Drache daraus schlüpfen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="577" src="https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/09/Dragon_Eggs_HBO.jpg?resize=1024%2C577&#038;ssl=1" alt="Kiste mit Dracheneiern aus Game of Thrones. Ein jedes Drachenei bringt in Buch und Serie einen Drachen hervor. Die Rechte liegen bei HBO und George R. R. Martin." class="wp-image-579"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dann stellt sich natürlich die Frage: Wenn man davon ausgeht, dass ein Drachenei keinen Drachen mehr hervorbringen kann, was macht man dann damit? Man könnte es der Forschung übergeben oder in einem Museum ausstellen. Zumindest ist es das, was ich mir für unsere Welt so überlegen würde. Aber in einer echten Fantasywelt, die sich eher an einem mittelalterlichen Setting orientiert, ist das vermutlich keine Option. Da würde man es eher verkaufen und Leuten einen Bären aufbinden oder einfach behalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mich dafür entschieden, dass meine unbenannten Charaktere ein Drachenei behalten haben, weil es für eine festliche Dekoration gut geeignet ist. Und die Kinder können sich darum kümmern, dass es passend aussieht. Am Ende ist es halt doch nur ein lebloser Gegenstand, den man hinstellen und anschauen kann, denn schlüpfen wird da nichts mehr. Oder doch? Lest einfach selbst.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein hübsches Drachenei</h4>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size"><blockquote><p>Die Kleinen hatten Spaß daran für das Fest zu dekorieren. Irgendwo hatten sie ein altes Drachenei gefunden, das keine Spuren von Leben zeigte. Zum Glück muss man sagen. Mit Fingerfarben hatten sie einen Totenschädel auf die Schale gemalt und jetzt dekorierten sie die Dekoration. Das Gesicht wurde geschminkt mit allem, was wir in der Kürze der Zeit auftreiben konnten.<br>Der lippenlose Schädel bekam Lippenstift, die nicht vorhandenen Wangen bekamen Rouge verpasst und die leeren Augenhöhlen wurden mit Lidschatten verschönert. Insgesamt waren sie zufrieden mit dem Ergebnis. Dann plötzlich knackte die Schale und ein Riss zog sich über das gemalte Gesicht.</p><cite>Sascha Boelcke (@teilzeitautor), 03.06.2025</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie üblich dürft ihr mir gerne eure Meinungen zum Drabble mitteilen, nutzt dafür gerne <a href="http://instagram.com/teilzeitautor">Instagram</a>. Wegen unfassbarer Mengen an Spam musste ich die Kommentare hier erstmal deaktivieren. Zumindest bis ich eine Lösung für das Problem gefunden habe. Falls ihr jetzt zu Halloween ein eigenes Drachenei bemalen wollt, dann schickt mir am Ende gerne die Bilder, ich will sehen, was ihr daraus gemacht habt!</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-instagram wp-block-embed-instagram"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/reel/DKcEZkuozEJ/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:658px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/reel/DKcEZkuozEJ/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div></div></div><div style="padding: 19% 0;"></div> <div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></g></g></svg></div><div style="padding-top: 8px;"> <div style=" color:#3897f0; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:550; line-height:18px;">View this post on Instagram</div></div><div style="padding: 12.5% 0;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;"><div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div></div><div style="margin-left: 8px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; 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overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/reel/DKcEZkuozEJ/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank">A post shared by Sascha Boelcke (@teilzeitautor)</a></p></div></blockquote><script async src="//platform.instagram.com/en_US/embeds.js"></script>
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		<title>Drabble 3: Stress &#8211; Lichter &#8211; Lärm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha Boelcke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Oct 2025 15:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drabbles]]></category>
		<category><![CDATA[Drabble]]></category>
		<category><![CDATA[Slice of Life]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit regelmäßig wiederkehrenden Schreibübungen und Challenges kann man wirklich gut in einen Rhythmus kommen. Und selbst Alltagsstress verhindert dann kaum noch die (freiwillige) Teilnahme. Umso schöner, wenn man dann noch Verknüpfungen herstellen kann. Es müssen nicht immer positive Sachen sein, die als Grundlage aus dem eigenen Leben für künstlerische Werke herhalten können. Eigene Erlebnisse sind [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit regelmäßig wiederkehrenden Schreibübungen und Challenges kann man wirklich gut in einen Rhythmus kommen. Und selbst Alltagsstress verhindert dann kaum noch die (freiwillige) Teilnahme. Umso schöner, wenn man dann noch Verknüpfungen herstellen kann. Es müssen nicht immer <a href="https://saschaboelcke.de/drabble-talisman-zuckerguss-schallplattenknistern/">positive Sachen</a> sein, die als Grundlage aus dem eigenen Leben für künstlerische Werke herhalten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigene Erlebnisse sind ein guter Hintergrund für spontane Geschichten. Man hat die Erfahrungen einer Situation mit sich geschleppt und kann somit wesentlich genauer beschreiben und den Leser mitnehmen. Gut, bei einem Drabble von 100 Wörtern ist man als Autor natürlich noch etwas eingeschränkter, aber das ist doch der Spaß daran. Aus wenig Platz ganz viel machen. Und je öfter man das macht, desto leichter fällt es auch selbst unter widrigen Bedingungen oder Stress.</p>



<pre class="wp-block-preformatted has-ast-global-color-7-background-color has-background" style="line-height:1"><strong>Was ist ein Drabble?</strong><br><br>Ein Drabble ist eine kurze Geschichte, eventuell nur ein Ausschnitt, bestehend aus exakt 100 Wörtern. Die Überschrift wird dabei nicht mitgezählt und es gibt auch Varianten mit 200 oder 300 oder mehr Wörtern. In der Challenge #drabbledienstag auf Instagram sind es exakt 100 Wörter, bei denen allerdings drei in der Vorwoche bekannt gegebene Wörter Bestandteil des finalen Texts sein müssen. Weitere Vorgaben, etwa Genre, Gattung oder Stil, sind frei wählbar.</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Migräne ist ein grausiger Zustand. Ich wünsche das niemandem und würde meine auch liebend gerne abgeben. Geht leider nicht und immer wieder, wenn das Wetter umschlägt, erwischt mich sowas. Frühjahr und Herbst sind da besonders schlimm, aber auch im Sommer kann es mal grenzwertig werden. Aber man gewöhnt sich irgendwie daran. Klar, ich leide jedes einzelne Mal, aber es ist auch nicht mehr so schlimm wie damals als Kind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe damals wirklich gelitten, muss man sagen. Ich habe mich stundenlang im Bett gewälzt, teilweise vor Schmerzen geschrien. War ich schmerzempfindlich? Eigentlich nicht, keine Ahnung. Aber diese elenden Kopfschmerzen waren einfach zu viel Stress für mein 8-jähriges Ich. Der Raum musste dunkel sein wie mitten in der Nacht. Und am Besten noch kühl. Ich erinnere mich, dass damals nur ein Raum im ganzen Haus, die richtigen Voraussetzungen dafür hatte. Das Schafzimmer meiner Eltern&#8230;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="384" src="https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/09/man-8225398_640.jpg?resize=640%2C384&#038;ssl=1" alt="Migräne ist Stress für den Kopf" class="wp-image-435" srcset="https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/09/man-8225398_640.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/09/man-8225398_640.jpg?resize=283%2C170&amp;ssl=1 283w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/u_if8o5n0ioo-38646805/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=8225398">u_if8o5n0ioo</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=8225398">Pixabay</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es fühlt sich auch tatsächlich ungefähr so an, wie das Bild es darstellt. Alles schmerzt, das Gehirn ist unter Dauerfeuer, die Augen will man nicht öffnen. Absoluter Stress für den Körper und unfassbar nervtötend, weil man einfach nichts tun kann. Lesen? Keine Chance. Hörbücher? Grenzwertig. Irgendetwas ansehen? Auf keinen Fall. Rausgehen? Verschiedene Lichtreflexe und Alltagslärm machen nur noch mehr Stress, keine gute Idee.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und trotzdem&#8230; wenn die richtigen Begriffe zusammenkommen, dann kann sogar etwas so elendiges wie eine Migräne eine gute Inspiration sein. Inspiration kann man als Autor, als Maler, als jeglicher Schöpfer kreativer Werke überall finden. In der Natur, im eigenen Leben, bei den Arbeiten anderer Menschen. Manchmal reichen Kleinigkeiten, etwa ein bestimmter Blickwinkel beim Spaziergang, ein einzelner Satz in einem Buch oder halt ein Tag mit Kopfschmerzen im Bett.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Migränenstress</h4>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size"><blockquote><p>Ihm war, als würde sein Kopf erst explodieren und im nächsten Moment zusammengepresst. Schmerzen, die überall waren und keinen Ursprung kannten. Lärm verstärkte sie, deswegen hatte er die Fenster und Türen geschlossen und sich zurückgezogen.<br>Das Schlafzimmer war ein guter Ort. Es lag auf der Nordseite des Hauses und war schön kühl. Und weil die Sonne dort nicht nerven konnte, gab es keine störenden Lichter. Die waren genauso verheerend wie alle Geräusche. Sein Körper, vor allem sein Kopf, war unter Stress, wenn das Wetter umschwang. &#8222;Ich hasse diese Migräne, auf den Mist hätte ich echt gerne verzichtet&#8220;, sagte er gepresst.</p><cite>Sascha Boelcke (@teilzeitautor), 27.05.2025</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie hat es euch gefallen? Lasst mir gerne einen Kommentar da, entweder hier oder auf Instagram. Ich freue mich immer über eure Rückmeldungen! Schreibt auch gerne eure eigenen Geschichten, falls ihr das machen möchtet. Ihr dürft auch gerne einfach von euren eigenen Migränetagen erzählen und wie ihr mit sowas fertig werdet. Würde mich mal interessieren, wie es anderen bei sowas geht.</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-rich is-provider-instagram wp-block-embed-instagram"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/reel/DKKW_HJoKKo/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:658px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/reel/DKKW_HJoKKo/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; 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overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/reel/DKKW_HJoKKo/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank">A post shared by Sascha Boelcke (@teilzeitautor)</a></p></div></blockquote><script async src="//platform.instagram.com/en_US/embeds.js"></script>
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		<title>Schreibübung 3: vergiften (aus Schreiben gegen die Zeit)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha Boelcke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 13:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibübung]]></category>
		<category><![CDATA[Gift]]></category>
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		<category><![CDATA[Urban Fantasy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein zeitliches Limit von 60 Minuten kann entweder ein nie enden wollendes Martyrum werden oder es wird eine Zeitspanne, die viel zu früh endet, weil man noch so viel erzählen möchte. So ging es mir bei der Schreibübung mit dem Stichwort &#8222;vergiften&#8220; vor einiger Zeit. Es war in dem speziellen Moment einfach eine unfassbar gute [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein zeitliches Limit von 60 Minuten kann entweder ein nie enden wollendes Martyrum werden oder es wird eine Zeitspanne, die viel zu früh endet, weil man noch so viel erzählen möchte. So ging es mir bei der Schreibübung mit dem Stichwort &#8222;vergiften&#8220; vor einiger Zeit. Es war in dem speziellen Moment einfach eine unfassbar gute Kombination aus Stichwort, spontaner Inspiration und einem unaufhaltsamen Schreibfluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das kam auch für mich etwas überraschend, denn was macht man mit &#8222;vergiften&#8220;? Die Bandbreite ist gewaltig, da ist einiges machbar, anders als bei der anderen Schreibübung neulich (<a href="https://saschaboelcke.de/schweigen-schreibuebung/">&#8222;schweigen&#8220;</a>). Situationen, in denen Menschen schweigen, sind nicht allzu zahlreich, in der Fiktion lässt sich vieles konstruieren, braucht aber meistens einen gewissen Hintergrund.</p>



<pre class="wp-block-preformatted has-ast-global-color-7-background-color has-background" style="line-height:1"><strong>Was ist die Schreibübung "Schreiben gegen die Zeit"?</strong><br>Die Schreibübung entstammt dem <a href="http://www.schreib-forum.de">Schreib-Forum</a> und ist eine wöchentliche Challenge. Jedes Mal geht es darum, innerhalb von 60 Minuten einen Text zu einem vorgegebenen Begriff zu verfassen. Die Textgattung ist dabei egal, es geht einfach um freies Assoziieren und "einfach mal zu schreiben anfangen". Es geht nicht um druckreife Texte, das Werk soll nur abgeschlossen sein. Das vorgegebene Stichwort muss auch nicht wortwörtlich im Text erscheinen.</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Vergiften dagegen kann man andere, sich selbst, die Umwelt, eine Beziehung und so weiter. Und wenn dann noch Fiktion hinzukommt, werden die Möglichkeiten noch erweitert. Es könnte zum Beispiel eine Geschichte erzählen, wie eine finstere Armee ein feindliches Territorium vergiften will, um es leichter erobern zu können. Oder eine Geschichte über das Vergiften einer Beziehung durch fragwürdiges Verhalten. Oder das langsame Vergiften eines unliebsamen Hausherren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mich aber für etwas anderes entschieden. Meine Inspiration lege ich unter der Geschichte nochmal kurz dar, auch weil ich vermutlich einen kleinen Disclaimer brauche. Bei &#8222;vergiften&#8220; musste ich an einige meiner Lieblingsvideospiele denken, in denen das zwar nicht aktiv als Option überall verfügbar ist, aber vom Setting her passend wäre. Das Vergiften eines Mannes, der der lokalen Gesellschaft durch sein gieriges Verhalten schadet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mission: Handelsherrn vergiften</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Garrett stand still in der dunklen Ecke des Raumes. Der Raum war nur schwach beleuchtet, aber dafür äußerst opulent ausgestattet für einen Raum, der in der Regel nur selten genutzt wurde. Seltsame Angewohnheiten hatten die Mitglieder des geheimen Händlerrats allesamt und das gehörte wohl einfach dazu. Es war das Hinterzimmer zu einem der Speisesäle des Herrn von Simperdink.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Er war einer dieser hohen Herren des Rates, die sich selbst noch weiter erhöhten und ohnehin auch nur dadurch erst in diese Position gekommen waren. Wäre es nicht sein Geld gewesen, wäre er nicht Teil des Rates. Wäre es nicht sein Geld gewesen, wäre Garrett jetzt nicht hier Wäre es nicht das Geld, dann gäbe es diesen Raum gar nicht. Es gäbe auch nicht den Spitznamen, den jeder in von Simperdinks Abwesenheit nutzte&#8230; der Herr von Klimperkling.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Aber um das Geld ging es Garrett heute nicht. Der Herr hatte eine Grenze übertreten und damit Garrett gezwungen das auch zu tun. Garrett war Dieb, kein Mörder. Sein Hehler hatte ihn aber ins Vertrauen gezogen und berichtet, was man ihm so zugetragen hatte. von Simperdink hatte sein Geschäft ausgebaut. Er handelte nicht mehr nur mit den Erzen aus den Minen, die er unter unmenschlichsten Bedingungen fördern ließ, oder den Gütern aus anderen Städten, die er billig kaufte und zu Wucherpreisen verkaufte. Allesamt Luxusgüter, deswegen war es Garrett normalerweise egal, wenn er nicht gerade einige davon stahl.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Der neue Geschäftszweig ruinierte aber jegliche Moral, die in der Stadt existierte: Klimperkling holte billige &#8211; was auch sonst &#8211; Rauschgifte in die Stadt und bot sie feil. Er tat das natürlich nicht selbst, er musste ja als ehrbarer Geschäftsmann gelten, aber jeder wusste es. Nein, er tat das durch Mittelsmänner. Einer davon hatte es sich zur Aufgabe gemacht, selbst zum hohen Handelsherren aufzusteigen und teilte seine Geschäfte auf. Solange das Geld floss, war es Klimperkling egal, was passierte. Es sollte nur einfach passieren.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Sein Mittelsmann, ein gewisser Olander, verscherbelte das Rauschgift einerseits als angebliches Luxusgut und Wundermittel auf den Festen der Edelleute, andererseits verramschte er es an die Hurenhäuser, die es dann an Klienten und, sagen wir, Mitarbeiterinnen verteilten. Das sorgte für viel Unruhe auf den Straßen. Und Unruhe auf den Straßen war gefährlich. Nicht für Klimperkling, sondern für Garrett und seinen Hehler Lontzo. Und für einige andere aus ihrem Metier.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Viele wollten, dass das aufhört, aber sie wollten das aus unterschiedlichen Gründen. Garrett hatte eigene Gründe und dass Klimperkling für all das verantwortlich war und ihm schon vorher mehrfach im Wege stand, hatte das Fass zum Überlaufen gebracht. Lontzos Auftrag, seine Bitte, war einfach: von Simperding muss sterben, damit das aufhört. Die Mittelsmänner wären dann fast automatisch aus dem Geschäft raus, ein bisschen nachhelfen könnte da noch nötig sein.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Garrett war kein Mörder, aber als das Hurenhaus, in dem seine wichtigste Informantin arbeitete, ebenfalls in den Dunstkreis geriet, war eine Grenze überschritten. Er hatte sich in das Haus geschlichen, über das Dach war das sogar sehr einfach gewesen, und wartete jetzt hier. Er wusste ganz genau, dass es hier heute ein Treffen geben würde. Simperdink und ein neuer Mittelsmann, der einen weiteren Stadtteil beliefern sollte. Aber dazu würde es nicht kommen, wenn es nach Garrett ging.</em> <em>Die Tür zum Speisesaal öffnete sich und Simperdink kam ins Hinterzimmer. Ihm folgte ein Mann mit schwarzer Kapuze, die er im Haus nicht ablegte. Die seltsamen Angewohnheiten färbten nun wohl auch auf die Untergebenen ab.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Ihr müsst mir dringend erzählen, wie diese Entstellungen euch zugefügt wurden. Jetzt könnt ihr euch auch zeigen, meine Frau betritt diesen Raum nicht&#8220;, sagte von Simperdink.</em> <em>&#8222;Nein, noch nicht. Reden wir erst über das Geschäft&#8220;, sagte der andere.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Garrett kam die Stimme vage bekannt vor, aber er ordnete sie unter &#8222;generisch&#8220; ein. Stattdessen zog er aus seiner Umhangtasche ein Blasrohr und einen kleinen Giftpfeil, den er vorsichtig in das Rohr einführte. Sein übliches Werkzeug, ein Bogen, war hier eindeutig fehl am Platze. Er war nun bereit, er konnte jederzeit schießen, aber der andere Mann war eventuell ein Problem. Er musste noch mehr erfahren und ihnen erst noch zuhören.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Sie sprachen über das geplante Stadtviertel, das der Mittelsmann, der seinen Namen nicht nannte, beliefern wollte. Das Hafenviertel. Ähnliches Klientel wie die Hurenhäuser, aber zu mehr Schlägereien bereit. Die und das Rauschgift, eine gefährliche Kombination. Sie sprachen über Preise und verhandelten bis sie sich einig waren. Dann reichten sie sich die Hände, um das Abkommen zu besiegeln, und plötzlich ging alles ganz schnell.</em> <em>Der Andere stach mit einem Dolch zu und, noch bevor Garrett reagieren konnte, stieß den sterbenden von Simperdink in Garretts Richtung. Garrett konnte nicht anders als den Körper, er konnte nicht sagen, ob es schon eine Leiche war, zu fangen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dabei ließ er das Blasrohr fallen, der Giftpfeil flutschte heraus und rollte über den Boden auf den Fremden zu. Der hatte in der Zwischenzeit eine Balestrina, eine dieser neumodischen einhändigen Armbrüste, gezogen und zielte auf Garrett, während er den Giftpfeil mit dem Fuß zertrat. Dann zog er seine Kapuze herunter und zum Vorschein kam das Gesicht von Simperdink. Mit der freien Hand fasst sich der Mann an das Kinn und zog das Gesicht, eine Maske, von seinem eigenen ab.</em> <em>&#8222;Hallo, Garrett. Mach jetzt keine Dummheiten&#8220;, sagte Lontzos Stimme unter dem Gesicht von Klimperkling.</em></p>



<h4 class="wp-block-heading">Nachtrag und kleiner Disclaimer</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Man kann vermutlich erkennen, wenn man es denn kennt, woher meine kurzfristige Inspiration für die Geschichte stammte. Korrekt, es handelt sich um die Spielereihe Thief (in Deutschland zunächst The Dark Project) aus dem Hause Eidos. Ich stelle hiermit klar, dass ich keine Rechte an den Spielen, den Figuren, der Spielwelt oder anderen Inhalten aus der Reihe halte. Die Geschichte &#8222;Mission: Handelsherrn vergiften&#8220; entstand ohne Hintergedanken oder böse Absichten. Sollten die Halter der Rechte diese geltend machen wollen, werde ich die Geschichte umgehend entfernen. Auch an dem untenstehenden Bild, das aus dem Media Kit von Eidos stammt (<a href="https://www.eidosmontreal.com/media-kit/">LINK</a>), halte ich keine Rechte, es dient hier einzig der Illustration.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="768" height="432" src="https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/08/THIEF_BoxArt_16x9-2.png?resize=768%2C432&#038;ssl=1" alt="Schreibübung mit dem Stichwort vergiften, Illustration. Das Bild entstammt dem Media Kit zum Spiel Thief von Eidos, es wurde lediglich aus Platzgründen kleiner skaliert und ansonsten unverändert übernommen." class="wp-image-417" srcset="https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/08/THIEF_BoxArt_16x9-2.png?w=768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/saschaboelcke.de/wp-content/uploads/2025/08/THIEF_BoxArt_16x9-2.png?resize=300%2C170&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
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